Im neuen Gebäude der Klinik Medizina wurde eine Station mit 105 Krankenzimmern eröffnet

Im neuen Gebäude der Klinik Medizina wurde eine Station mit 105 Krankenzimmern eröffnet

July 16, 2013

Moskau, den 3. Juli 2013 – Im neuen Gebäude der Klinik Medizina hat die Station, die aus dem Block 1 hierher verlegt und erheblich erweitert worden ist (von 38 auf 105 Krankenbetten), ihre Arbeit aufgenommen. Die neue Station umfasst 4 Smart-OP-Räume, ein Aufwachzimmer und einen Intensivblock. Ein OP-Raum ist für Hybridoperationen in der Herzchirurgie bestimmt, bei denen den Patienten gleichzeitig ein Bypass gelegt und Stents implantiert werden. In den Smart-OP-Räumen werden der gesamte Ablauf eines chirurgischen Eingriffs und Angaben sämtlicher Geräte auf Video fixiert sowie Präparate, die während der OP zum Einsatz kommen, registriert. Besonders interessante Operationen werden im Internet übertragen, wobei prominente Kollegen im Ausland zu Rate gezogen werden können. Der Patient hat Zugriff auf sämtliche Informationen, die den Eingriff betreffen. Die Situation im OP-Raum kann rekonstruiert werden, alle medizinischen Informationen, die im jeweiligen Zeitabschnitt registriert worden sind, können lokal oder online abgerufen werden. Auf Grund der erhaltenen Informationen können vollständige anschauliche Karten und Standards für bestimmte Operationstechniken erstellt werden. Die Krankenzimmer der Klinik sind mit Fernbedienungsanlagen versehen, die nach dem „Smart-House-Prinzip“ funktionieren und dem Patienten selbst sowie dem medizinischen Personal einen Zugriff auf die elektronische Patientenakte ermöglichen.

Auf der neuen Station werden bereits einzigartige Hybridoperationen vorgenommen. Die Therapiemöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. Für besonders komplizierte Eingriffe werden angesehene russische und ausländische Chirurgen eingesetzt. Hier operieren die besten europäischen Herzchirurgen unter Anleitung von Prof. Alberto Repossini, einem weltweit renommierten Arzt, der die ersten minimal-invasiven Bypass-Operationen in Europa durchgeführt und im Bereich der schonenden Herzchirurgie über 15 Jahre Berufserfahrungen hat.

Die laparoskopische Prostatektomie erfolgt in der Klinik Medizina durch Dr. med. Dmitri Pavlov, Mitglied der European Association of Urology Nurses. Dr. Pavlov ist Facharzt für laparoskopische Nierenresektion, Nephrektomie, Prostatektomie, perkutane Nephrolitholapaxie (vermehrte und Korallensteine) und gutartige Prostata-Hyperplasie, u.a. für Laserverfahren bei der Entfernung eines Adenoms.

Komplizierte gynäkologische Operationen führt in der Klinik Medizina neben unseren ausgezeichneten Chirurgen Prof. Dr. med. Leo Ashrafyan durch. Er ist Leiter des Labors für kombinierte Therapiemethoden bei Frauenkrankheiten im Russischen wissenschaftlichen Zentrum für Radiologie, verdienter Arzt der Russischen Föderation, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften und Facharzt für operative Gynäkologie und Onkologie. Er hat eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Abhandlungen Therapiemethoden zur Behandlung von Endometriumkrebs gewidmet. Ferner operiert bei uns Prof. Dr. habil. med. Maxim Vyssotsky, Gynäkologe der höchsten Qualifikationsstufe. Prof. Vyssotsky ist Mitglied der Nationalen Assoziation von Gynäkologen und Endoskopisten Russlands und des Russischen Vereins für chirurgische Endoskopie. Er hat seine Ausbildung in sieben Ländern gemacht, übt seine wissenschaftliche und praktische Tätigkeit an der Moskauer staatlichen Universität für Allgemeinmedizin und Zahnheilkunde aus, verfügt über kolossale praktische Erfahrungen in der Chirurgie und ist Autor von zahlreichen bewährten Methodiken. Prof. E. Pevzner nimmt in der Klinik Medizina minimal-invasive neurochirurgische Eingriffe vor.

Es ist unmöglich, alle fachkundigen Chirurgen, die auf der Station in der Klinik Medizina operieren, aufzuzählen und alle Therapien zu beschreiben. Entscheidend ist der Einsatz von besten Fachärzten, High-Tech-Verfahren und der unübertroffene Service. Für die Patienten wurde in den Krankenzimmern ein höchst komfortables Ambiente geschaffen. Die Krankenzimmer wurden von ausgezeichneten Innenarchitekten nach den Standards eines erstklassigen Fünf-Sterne-Hotels eingerichtet und haben kaum etwas von Krankenhausatmosphäre an sich. Patienten, die während ihres Krankenhausaufenthaltes ihre Tätigkeit nicht einstellen wollen, stehen Luxus-Appartements aus zwei Räumen zur Verfügung: In einem Krankenzimmer erfolgt die Behandlung, das andere ist als Arbeitszimmer eingerichtet, in dem der Patient Besuch empfangen kann.

Der Standort des zweiten Blocks in unmittelbarer Nähe vom Block 1 ermöglicht es, die ambulanten Kapazitäten im Bereich Diagnostik und Reha mit stationären Behandlungen zu kombinieren.

Nachdem die Station in das neue Gebäude der Klinik umgezogen ist, hat der neue Block praktisch vollständig seine Tätigkeit aufgenommen und erweitert schrittweise die medizinischen Leistungen. Präsident der Klinik Medizina, Mitglied der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften Grigory Roytberg betonte: Wir haben eine High-Tech-Klinik auf einer Fläche von über 35.000 qm geschaffen, dies ist ein großer Schritt vorwärts. Heute besuchen über 2.000 Patienten täglich die Klinik, und wir bieten ihnen eine medizinische Betreuung, die den höchsten internationalen Standards gerecht wird. Die Klinik Medizina entspricht nicht von ungefähr als einzige in Russland den anspruchsvollsten internationalen JCI-Standards. Um die hohe Qualität der medizinischen Betreuung beizubehalten, wollen wir die Patientenzahl nur allmählich steigern: Im ersten Jahr um 20 bis 25% und anschließend um 10 bis 15% jährlich.

Pressekontakte

Tel.: (499) 250-84-96, E-Mail: pressa@medicina.ru

Irina Zatikyan, leitende Fachkraft für PR und Werbung

Über die Klinik

Die OAO Medizina wurde 1990 gegründet. Sie stellt ein interdisziplinäres medizinisches Zentrum mit Klinik, Station, 24-Stunden-Bereitschaftsdienst sowie mit dem Onkologischen Zentrum Sofia* dar. Bei der OAO Medizina sind über 300 Ärzte auf 44 medizinischen Fachgebieten beschäftigt. Die OAO Medizina ist die einzige Klinik in Russland, die nach dem internationalen JCI-Standard zertifiziert wurde. Im Dezember 2012 wurde die Klinik Medizina mit dem Preis des Moskauer Festivals im Bereich Gesundheitswesen Formel des Lebens in der Nominierung Nicht staatliche medizinische Einrichtung ausgezeichnet. Dieses Festival wird mit Unterstützung der Regierung und des Ausschusses für Gesundheitswesen der Stadt Moskau veranstaltet. Die Klinik erhielt das internationale Zertifikat nach ISO 9001:2008, ist Preisträgerin des EFQM Awards 2012, gehört der Swiss Leading Hospitals Association an und wurde mit dem Qualitätspreis der russischen Regierung geehrt. Weitere Informationen unter: www.medicina.ru

Über das neue Gebäude

Im neuen Gebäude der Klinik Medizina sind die Abteilung Diagnostik, eine interdisziplinäre Station und das Onkologische Zentrum Sofia* untergebracht, das mit fachmännischer Unterstützung des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center (USA), der Klinik Davidoff (Israel) und der Abteilung Chemotherapie des Martin-Luther-Universitätsklinikums (Deutschland) gegründet worden ist. Zum Onkologischen Zentrum gehören eine ambulante Klinik, eine Abteilung für Strahlentherapie, die mit zwei neuen TrueBeam-Linearbeschleunigern, Fa. VARIAN, ausgerüstet ist, eine Abteilung Chemotherapie mit 20 Posten und einem Labor zur Aufbereitung und Verdünnung von Zytostatika, eine Ambulanz zur Aufnahme von Krebspatienten sowie eine chirurgische Station. Für die Diagnostik von Krebskrankheiten werden die Kapazitäten des Diagnostik-Zentrums genutzt, das die bildgebende Diagnostik unter Anwendung eines PET-CT-Gerätes Gemini TF Philips und einer Gammakamera BrightView sowie einer leistungsstarken MRT-Anlage ermöglicht.

Die Investitionen in die Errichtung des neuen Gebäudes und die Beschaffung von Geräten betrugen insgesamt 4,28 Mrd. RUR. Der Bau erfolgte aus eigenen Mitteln der Klinik Medizina, Anleihen und Investitionen der IFC in das Eigenkapital der OAO Medizina. Durch die Eröffnung des neuen Gebäudes werden im Laufe von drei Jahren zusätzlich ca. 400 Arbeitsplätze geschaffen.